ubuntu dhcp/ltsp Server

Ich hatte ja den Ubuntu dhcp/ltsp Server durch einen Debian Server ersetzt, da der Ubuntu Server öfters abstürzte. Da unter Debian das Live-Backup von Hyper-V nicht unterstützt wird, starte ich einen neuen Versuch mit Ubuntu 14.04 Trusty. Ich hoffe, dass diese LTS Version stabiler läuft, als die erste. Das war die Version 14.10 (Utopic).

Ich installiere als einen neuen Hyper-V Gast mit 10GB Harddisk, 1GB Ram, einem Prozessor. Mit dem Powershell Befehl
Set-VMFirmware –VMName "VMname" -EnableSecureBoot Off
sorge ich dafür, dass ich eine Generation 2 Maschine anlegen kann. Ich installiere von einem Image der Ubuntu Server CD
ubuntu-server-14.04.3-server-amd64.
Mit
apt-get install ltsp-server-standalone
installiere ich den LTSP Server.
Ich möchte mit dem nfs Server arbeiten, also geht es mit
apt-get install kernel-nfs-server
weiter.
Ich möchte Debian Clients installieren dafür brauche ich noch die GPG Keys:
apt-get install debian-keyring debian-archive-keyring
Jetzt installiere ich einen bootfähigen Client mit
VENDOR=Debian ltsp-build-client --arch=i386 --dist=jessie
Ich kopiere noch /etc/dhcpd.conf von meinem Debian DHCP Server. Anschliessend führe ich noch alle Änderungen durch, die ich in Einrichtung von LTSP beschrieben habe.

Einrichtung von DHCP

Den Debian Rechner nenne ich DHCP.

Zuerst installiere ich meinen Standard-Editor mit apt-get install vim.

Mit vim /etc/network/interfaces stelle ich eine statische IP ein.

Bei dem Eintrag dns-search fällt mir wieder auf, das als Altlast hier immer noch eine .de Domain steht. Das betrifft aber auch die Windows Domäne. Wenn ich den 2012R2 PDC in Betrieb genommen habe, werde ich das mal in eine .intern Domäne ändern.

Ich trage die neue IP sofort im DNS ein. Nach Reboot geht es weiter.

Da ich von meinem Macbook über Teamviewer in der Verbindung zum virtuellen Rechner von Hyper-V das Zeichen „|“ nicht eingeben kann. aktiviere ich sofort den openssh Server.

Jetzt installiere ich mit apt-get install ltsp-server-standalone den LTSP Server. In diesem Meta Paket ist der ISC DCHP-Server schon integriert.

Mit scp /etc/ltsp/dhdpd.conf root@dhcp:/etc/dhcpd.conf kopiere ich das DHCP config file vom Ubuntu Server auf den Debian Server. Dort trage ich noch die Zeile next-server 192.168.x.7; ein, damit die TFTP Clients vom alten Server laden.
In /etc/default/isc-dhcp-server aktiviere ich den DHCP Server mit der Zeile INTERFACES="eth0".
Diese Zeile kommentiere ich auf dem Ubuntu Rechner aus.
Dort stoppe ich den DHCP Server mit service isc-dhcp-server stop.
Auf dem neuen Debian Rechner (dhcp) starte ich den DHCP Server mit service disc-dhcp-server start.
Jetzt bekommen alle Clients ihre IPs vom neuen Debian Server (dhcp).
Die Thin Clients laden ihre Images weiter vom alten Ubuntu Server.
Auf dem Hyper-V Host ändere ich jetzt noch die Backup-Einstellungen im GUI und teste mit wbadmin start backup in der Powershell, ob ein Backup läuft.

Ubuntu stürzt ab

Schon zum 2. Mal in 23 Wochen ist der Ubuntu Guest Rechner abgestürzt. In den Log Files ist nichts zu finden. Die enden einfach. Ich werde Debian installieren, das passt zwar nicht so gut in das Hyper-V Backup. Es gibt aber auf dem Linux Rechner keine wichtigen veränderlichen Daten. Hier laufen nur Mails durch. Ich bin hier also nicht auf ein Live Backup angewiesen.

Backup

2012-R2 ermöglicht ja ein Backup der Guest Rechner.

Die 2008-R2 Rechner können so nicht gesichert werden.

Seltsamerweise klappt es beim Mailserver.

Einstweilen sichere ich die entsprechenden virtuellen Festplatten (.vhd).

In Ubuntu muss ich noch die hyper-v Module laden, damit es reibungslos mit Hyper-V läuft.

Das Backup läuft jede Nacht auf ein regelmässig gewechseltes externes USB Laufwerk.

Da das USB Laufwerk jetzt als Backup Medium formatiert wird, muss ich alle Medien, die ich nutze, als alternative Targets beim Backup hinzufügen. Das sind hier 12 + 3. Die Medien werden wöchentlich und monatlich gewechselt, da sie auch zur Archivierung dienen sollen. Ich muss noch  testen, ob ein Recovery auch funktioniert, falls alte Medien fehlen. Das Backup läuft nämlich erstaunlich schnell.

Terminalserver 2012-R2

Als ersten Guest will ich den Terminalserver von 2008-R2 auf 2012-R2 updaten. Ich installiere einen Guest Rechner mit 4 CPUs, 6 GB Speicher und 200GB Festplatte auf dem Tiered Storage. Das läuft ziemlich reibungslos.

Eine Anwendung zickt: BDB at Work

Hier müssen die DEP Einstellungen von Windows für die installierten .EXE Dateien deaktiviert werden.

Die Nutzer fordere ich auf, diesen Server 1 Woche zu testen, bevor ich LTSP umstelle, um die Thin Clients hier anzumelden.

Installation des Linux Rechners

Der Linux Rechner muss neu installiert werden. Er hat folgende Funktionen:

DHCP-Server

TFTP Server für LTSP

SMTP Server für den Kontakt zur Aussenwelt

Da laut Microsoft Live Backup nicht von Debian unterstützt wird, entscheide ich mich für Ubuntu. Ich installiere die Version 15.04 (Vivid Vervet).

Es fehlen hier wesentliche Teile von LTSP:

Für die TFTP Clients wird überhaupt kein TFTP Image angelegt.

Ich installiere also Version 14.10 (Utopic Unicorn).

Import der virtuellen Rechner

Das schwierigste ist geschafft. Das Aufsetzen der Guest Rechner sollte ein Kinderspiel sein.

Pustekuchen! Ein Import der mit 2008-R2 exportierten Rechner in 2012-R2 ist unmöglich!  Es gibt nur die Möglichkeit über Export von 2008-R2 nach Import in 2012, dann Export von 2012 nach Import in 2012-R2! Microsoft sucks!
Ich entscheide mich dafür, neue virtuelle Rechner mit den alten virtuellen Laufwerken (.vhd) anzulegen. Das funktioniert auch mit den Windows Rechnern, der Linux Rechner (Debian) startet aber gar nicht mehr. Damit ist mein Wochenende gelaufen, ich wollte eigentlich erst einmal nur den Hyper-V updaten.